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Endoskopie

In unserem Sprachraum als "Spiegelung" bekannt, stammt der Begriff aus dem Altgriechischen und umschreibt ein spezielles Verfahren, um den menschlichen Körper von innen (= endo) zu betrachten (= skopein). Diese Methode erlaubt es Hohlräume und Organhöhlen in einzigartiger Weise zu begutachten. Sie ist ein wichtiges Instrument in der Diagnostik von Erkrankungen des Magen- und Darmtrakts. So können wertvolle Informationen über den Zustand des dortigen Gewebes gewonnen und eine Vielzahl von Krankheiten bereits frühzeitig erkannt und therapiert werden.

Die Endoskopie umfasst die Bereiche

  • Gastroskopie
  • Coloskopie
  • Rekto-/Proktoskopie

Wie funktioniert die Endoskopie?

Im Zentrum dieses Verfahrens steht das sogenannte Endoskop, ein schlauchförmiges Instrument, das mit einer Lichtquelle versehen ist, um mögliche Veränderungen der betreffenden Körperregionen sichtbar zu machen.

Je nach Anwendungsbereich gibt es geräte- und methodenspezifische Unterschiede:

Die starre Endoskopie

Wird vorrangig bei Untersuchungen des Enddarmbereichs eingesetzt. Dabei führt der Arzt ein dünnes Röhrchen ca. 10 bis 12 cm in den After des Patienten ein. Auf der einen Seite befindet sich eine Lichtquelle, auf der anderen ein Okular, wodurch der ausgeleuchtete Bereich begutachtet werden kann. Über das Röhrchen wird etwas Luft zugeführt, im Zuge dessen werden die Darmwände untersucht und ggf. kleinere Polypen entfernt. Bei Bedarf können auch Gewebeproben entnommen und in einem externen Labor ausgewertet werden.

Die flexible Endoskopie

Bezieht sich auf Untersuchungen speziell im Magen- und Darmbereich unter Einsatz sogenannter Videoendoskope. Diese sind äußerst biegsam und besitzen zusätzlich zur Lichtquelle noch eine eigene Videooptik. Da der menschliche Darm aufgrund seiner Länge und Lage schwer zugänglich ist, wird dieser im Zuge der Untersuchung mit Luft gefüllt. Dies entfaltet den Darm und erleichtert die Steuerung des Endoskops. Dadurch wird eine genau Beurteilung der Schleimhaut möglich. Mittels Videooptik werden laufend Bildinformationen an einen angeschlossenen Monitor übertragen. Teile dieses Bildmaterials werden für den anschließenden schriftlichen Befund verwendet.

Gastroskopie (Magenspiegelung)

Die Gastroskopie dient der gezielten Untersuchung des oberen Verdauungstraktes. Dabei werden Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mit einem speziell dünnen Endoskop begutachtet. Sie wird herangezogen, um Auffälligkeiten, die im Zuge von Röntgen-, Ultraschall- oder Magnetresonanzuntersuchungen festgestellt wurden, genauer zu untersuchen und bösartige Veränderungen auszuschließen. Im Zuge dessen werden Gewebeproben entnommen und anschließend in einem externen Labor ausgewertet.

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Coloskopie (Dickdarmspiegelung)

Bei der Coloskopie werden der Dickdarm sowie Teile des angrenzenden Dünndarms begutachtet. Auch diese Untersuchung wird häufig zusätzlich zu vorhandenen Röntgen-, Ultraschall- oder Magnetresonanzbefunden angeordnet, um etwaige festgestellte Veränderungen genauer zu diagnostizieren. Im Zuge dessen können Proben des dortigen Gewebes entnommen und Polypen entfernt werden.

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